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    Emotionen nach den 5 Elementen

    Unlängst wurde ich gefragt, was denn nun der Unterschied zwischen den Emotionen nach den fünf Elementen und den Emotionen so ganz allgemein sei. Das ist eine spannende Frage, denn über Emotionen redet vorwiegend die Psychologie, oder eben jene Menschen, die dazu eine professionelle Ausbildung haben. Die Ausrichtung der Psychologie ist seit 100 Jahren zu einem großen Teil defizitorientiert. Das bedeutet, dass die meisten Therapeuten ausschließlich unangenehme Emotionen abfragen, daraus die Persönlichkeit ableiten und eine therapeutische Linie entwerfen. Die anderen angenehmen Emotionen bleiben meist unbeachtet.

     

    Hinzu kommt eine große Nischenspezialisierung in der westlichen Welt, die dazu führt, dass beispielsweise Ernährung oder Atmung in der Therapie einen viel zu geringen Stellenwert haben, jedoch für die persönliche Entwicklung ausserordentlich wichtig sind. Der Unterschied einer herkömmlichen Betrachtung von Emotionen zu jener, die die 5 Elemente Lehre mit einbezieht, ist zum Einen ein positives psychologisches Weltbild nach Maslow, Peterson, Rogers und Seligmann. Zum anderen erweitert die Schule der Emotionen den Gefühlsbereich um all jene Aspekte, die die 5 Elemente Lehre in den letzten vier Jahrzehnten public gemacht hat. Ernährung, Atmung, Bewegung. Bekannt sind die Emotionen schon lange, doch noch niemand hat diesem Thema eine konzentrierte Aufmerksamkeit gewidmet. Ziel dieser Schule ist es, die umfassenden Zusammenhänge der 5 Elemente mit den uns bekannten und noch unbekannten Emotionen in Verbindung zu bringen.

     

    Ein Beispiel: Du bist ein eher ängstlicher Typ und vermeidest es Fehler zu machen. Du stolperst beim Surfen über ein Youtube-Video zum Thema Angstüberwindung und hörst den genialen Tipp, dass du dich nicht so ernst nehmen sollst. Du operierst ja schließlich nicht am offenen Herzen. Es geht um deine mentale Gesundheit, damit du endlich aufhörst schlecht über dich zu denken, weil du schon wieder etwas nicht zu Ende gemacht hast. Also bekommst du den Tipp, dich nicht so ernst zu nehmen, die Sache aber schon. Und bitte mach deine Perspektive größer. Denn Stress macht blöd. Punkt! Dann stehst du alleine da.

     

    Das kannst du jetzt mal so nehmen, weil es ja ein wirklich guter Tipp ist. Also versuchst du das an dir anzuwenden. Doch es fehlt der Raum dafür und es gelingt dir nur ein paar mal, den Tipp in deinen Alltag zu integrieren. Du fällst immer wieder in dein altes Muster und reagierst ängstlich und vermeidest selbst die kleinsten Fehler.

     

    „So werde ich nicht weiterkommen!“ denkst du dir. Und du hast recht!

     

    Wenn du eine neue Sprache lernen willst, dann gibt es einen Sprachraum, ein Gefühl, eine Verwandtschaft der Sprachen untereinander. Du erkennst im Italienischen etwas, was du schon im Spanischen gehört hast. Du findest dich also zurecht. Wenn du eine neue Rechenmethode lernst, gibt es einen bestehenden Zahlenraum. Fehlt dir dieser, beginnst du immer wieder von vorne und zählst noch als Erwachsener mit den Fingern.

     

    Die 5 Elemente geben nun diese Tipps in einen Raum, der dir immer vertrauter werden wird. Ausgangslage: du bist tendenziell ängstlich und vermeidest es Fehler zu machen. Da die 5 Elemente aus der Yin Yang Philosophie entsprungen sind, ist die allererste Frage:

     

    „Ist dieser Zustand Yin oder Yang? Ist er aktivierend oder bremsend? Ist er vertikal oder horizontal?“

     

    Dann erst folgt die Yin Zuordnung zu einem der beiden Elemente Metall oder Wasser. Der Tipp, „Nimm dich nicht so ernst und lach mal über dich selbst!“ ist eindeutig in einem der beiden Yang Elemente Holz oder Feuer zu Hause und deswegen macht der Tipp auch Sinn. Bist du emotional unten, bring dich rauf heißt die Botschaft.

     

    Leichter gesagt als getan wirst du dir denken, denn du kannst dich ja nicht selbst aus dem Schlamm ziehen. Also was tun? Der zweite Tipp war ja, „Höre auf, schlecht über dich zu denken!“ Auch wieder so ein leicht umzusetzender Tipp. Denken ist übrigens wie das Lachen über sich selbst und daher auch im Feuer zu Hause. Wir sind aber ganz unten, an der tiefsten Stelle in unserem Leben, da wo auch das Wasser ist. Es fließt immer runter. Das Feuer lodert empor, doch wie komme ich dorthin?

     

    Die unglaubliche Weisheit und Klarheit der 5 Elemente gibt dem ganzen einen Raum, in dem wir uns zurecht finden können. Wie komme ich von Wasser (ängstlich – ganz unten) ins Feuer (humorvoll – sich leicht fühlend)? Das vermittelnde Element ist in diesem Fall das Holz, denn es braucht das Wasser und verbraucht es auch. Wie eine Pflanze im Topf, die das Wasser aufsaugt, um zu wachsen und zu verholzen. Aus dem Holz lässt sich dann Brennholz machen. Jetzt braucht es nur noch das tiefgründige Know How, was genau alles Holz – in den Alltag übersetzt – bedeutet.

    In der Grafik ist es die Neugierde und der Mut, der uns aus der Angst in die Freude bringt. Wenn wir hinter jeder Ecke einen Angreifer sehen und verlernen neugierig dahinter zu blicken, werden wir im Wasser verharren. Es braucht als Erwachsener viel Mut, nach vielen schlechten Erfahrungen wieder ganz neu und unvoreingenommen hinter die Ecke zu blicken. Die Metapher der Ecke lässt sich auf viele Lebenbereiche übertragen: den Partner, die Diät, eine Möglichkeit mehr Geld zu verdienen. „Da bin ich schon mal eingefahren. Das mache ich nie wieder!“ Doch manchmal ist dann hinter der Ecke genau jener Mensch, der einem zur Seite stehen wird. Vielleicht sogar für den Rest deines Lebens. Seien wir also immer ein klein wenig neugieriger als ängstlich. Dann kommen wir Schritt für Schritt wieder in die Freude hinein.

     

    Ist unsere Persönlichkeitsstruktur schon seit einigen Jahren in einer Rolle gefangen, so wird aus dieser Metapher auch klar, dass die Veränderung nicht von heute auf morgen stattfinden wird. Doch wenn wir die richtige Richtung kennen, orientiert sind und uns stetig bewegen, dann wird es scheinbar mühelos gelingen, dass wir Dinge, die wir heute noch tierisch ernst nehmen und uns fürchterlich darüber aufregen, in ein paar Jahren gelassener, ja vielleicht sogar heiter betrachten können. „Nimm dich nicht zu ernst!“ kannst du hoffentlich in dem Raum der 5 Elemente nun etwas leichter nehmen und tatsächlich deine Perspektive weiter machen. Nimm die Sache also ernst, aber nicht dich.

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